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AeroCool Zero Degree
Geschrieben von BackGrounder   
Montag, 2. April 2007
 Wir suchten ein Gehäuse was schlicht aber dennoch auffällig durch seine edle Gestalt ist. Es sollte wenn möglich aus Aluminium sein, oder zumindest teilweise. Daraus schließend, leicht und natürlich sollte es dem Gehäuse an technischem Raffinesse nicht fehlen. Nach einigem suchen, kamen wir daher auf Aerocool die das Zero Degree im Angebot haben und das sich für solch einen Test gerade zu anbietet. Als Besonderheit ist das Gehäuseinnere komplett gedreht somit wird das Mainboard z.B. umgedreht eingebaut bzw. das Netzteil wird liegend montiert. Alles weitere leßt Ihr in unserem Test.

 

Wir testen diesmal: AeroCool Zero Degree Midi-Tower

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Lieferumfang:
  • Aerocool Zero Degree Gehäuse
  • reichhaltiges Befestigungsmaterial für das Mainboard
  • 2 Paar Plastikschienen für die Festplatten
  • 5 Paar Arretierungen für die 5,25" Schächte
  • 3 Paar Laufwerksadapter von 5,25" auf 3,5"
  • Zwei 120mm Lüfter, einer davon blau beleuchtet
  • mehrsprachige Bedienungsanleitung

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Technische Daten:
  • Farbe: in schwarz und silber erhältlich (mit und ohne Seitenfenster)
  • Maße: 200mm x 467mm x 450mm (B x H x T)
  • Kompatible Mainboards: ATX, BTX, Micro ATX/BTX, Pico BTX
  • Laufwerksschächte: 10x 5,25", 2x 3,5" im inneren
  • Lüfterplaziermöglichkeiten: 1x 120mm (Front), 1x 120mm oder 2x 80mm (Rückseite), 2x 120mm (Seitenwand)
  • Frontanschlüsse: USB 2.0, Line IN/OUT, Power-, Resetknopf, LED's
  • Seitenverkehrter Innenaufbau
  • schraubenlose Installation von Laufwerken und Festplatten
  • Zwei vorinstallierte 120x120x25mm Silent-Lüfter (1200 Umdr./Min, 40.6 CFM, 22 dBA) in Front und Back


Praxistest:

Als der Tower unsere Redaktion erreichte waren wir alle sehr gespannt auf den Inhalt und nichts hielt uns mehr vom auspacken ab. Das Gehäuse ist sehr sicher verpackt, unten und oben sind Schaumstoffteile aufgesteckt die das Gehäuse schützen. Zusätzlich ist der Tower in einer Tüte nochmals vor kleineren Kratzern geschützt. Also keine Angst beim Versand, es wird alles heil ankommen!

Als wir das edle Gehäuse dann von allem befreit hatten konnten wir einen ersten prüfenden Blick darauf werfen. Was sofort ins Auge sticht ist die Front, die Tür aus eloxiertem Aluminium wirkt edel und ist sehr leichtgängig. Oben wurde aus der Tür ein Teil herausgeschnitten für das Panel, so das man zum benutzen die Türe nicht immer öffnen muss. Ein Meshgitter in der Mitte mit Aerocool Sticker runden das Design ab.

Wenn man die Tür öffnet ist der Blick frei auf 10 5,25“ Laufwerksschächte die durch Plastikblenden verdeckt werden. Dort lassen sich auch 2 120mm Lüfter in den vorgesehenen Aufnahmen befestigen, ein blau beleuchteter Lüfter ist in der Ausstattung schon vorhanden und montiert. Die Adapter für die Lüfter lassen sich bei Bedarf auch ausbauen um weitere Schächte nutzen zu können.



Auf dem rechten Seitenteil lassen sich noch 2 120mm Lüfter unterbringen die notfalls für zusätzlichen Luftdruchsatz sorgen könnten. Das linke Seitenteil ist bis auf ein paar Lüftungsschlitze glatt, dort könnte man ein Window einbauen oder sonstige Verzierungen vornehmen.

Widmen wir uns aber nun der etwas ungewöhnlichen Rückseite, als erstes fielen uns die großen Griffmulden der Seitenteile auf, mit dessen Hilfe sich das Gehäuse ohne Probleme öffnen läßt. Dann sieht man das alles hinten auf dem Kopf steht. Die Netzteilaussparung ist unten und die Slotblenden befinden sich oben.

Es können wahlweise 2 80mm Lüfter hinten verbaut werden oder man läßt den bereits verbauten 120mm (ohne Beleuchtung) einfach seine Arbeit machen.


Jetzt wollen wir aber endlich zum Einbau kommen bzw. was uns im Inneren erwatet. Anders als normal muß man nun erst die rechte Seite öffnen. Danach ist der Blick frei auf die Inneren Werte. Alles ist sauber verarbeitet und man findet keine scharfen Kanten oder ähnliches. Die Kabel zum Anschluß für Power, Reset und HD sind gekennzeichnet und beschriftet. Zusätzlich sind die Kabel nicht einzeln vorhandn sondern ummantelt von einem Schrumpfschlauch.
Zum Einbau des Netzteils muss man erst die hintere Klappe abschrauben und diese dann auf dem Netzteil befestigen. Danach kann man Netzteil einfach einschieben und am Gehäuse verschrauben.

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Festplatten kann man wahlweise in einen 5,25" Schacht mithilfe von den beiligenden Adaptern verbauen, oder man macht es sich einfach und schiebt die Festplatten mithilfe von Kunststoffschienen in die Schächte über dem Netzteil. Dort sitzen sie dann sehr fest und ruckelfrei.



Das Mainboard ließ sich ohne Probleme verbauen. Die bereits vorinstallierten Abstandshalter sind bestens plaziert. Nach der Montage einfach nur noch die Stecker von Power, Reset etc. auf dem Mainboard einstecken und die Grafikkarte verschrauben dann hat man den fummeligsten Teil geschafft.

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Nun fehlten nur noch die CD Laufwerke, die noch Ihren Platz finden mußten. Auch bei diesen Komponenten ist die Installation denkbar einfach. Laufwerk nach entfernen der Blende in den Schacht schieben und mit der beiligenden Arretierung fest drehen. Danach sitzt das Laufwerk relativ fest im Schacht und ist gleichzeitig zentriert.


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Fazit:

Aerocool bietet mit diesem Gehäuse wirklich ein nobles und attraktives Zuhause für PC-Komponenten an.
Es eigenet sich für vielerlei Benutzergruppen wie Gamer, Desktopbetrieb und auch die Modder sollten auf Ihre Kosten kommen. Der Innenraum bietet viel Platz um seine Ideen zu verwirklichen.
Der Aufbau und die Platzierung der einzelnen Komponenten ist durchdacht und auch die Front bietet durch das Panel eine leicht zugängliche Bedienung an.
Die verbauten Teile sind robust und sorgfältig verarbeitet. Die Lüfter sind ebenfalls leise und bieten einen guten Luftdurchsatz.
Wir haben mit diesem Gehäuse genau das gefunden was wir uns vorgestellt hatten daher fällt unsere Wertung wie folgt aus.



wir gratulieren zum verliehenem Goldaward



Wir bedanken uns bei D.Renger im Auftrag für Aerocool für die unkomplizierte Bereitstellung des Gehäuses.

 

 
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