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Thermaltake Soprano DX
Geschrieben von TheListener   
Freitag, 26. September 2008
Beitragsinhalt
Thermaltake Soprano DX
Ausstattung, Daten Features
Hardwareeinbau, Betrieb
Lüfter, Lautstärke, Kühlung
Fazit

Hardwareeinbau, Betrieb:

Relativ unkompliziert geht der Einbau der Hardware von Statten. Allerdings kommt hier ein zweiter negativer Aspekt der Klavierlack-Optik zum Tragen: Man hat Angst beim Herausnehmen der Blenden für die Laufwerksschächte irgendetwas zu verkratzen (auch wenn es noch so schön aussieht). Die Befestigung der einzelnen Laufwerke in den externen Schächten ist ohne Werkzeug möglich. Das ist aber auch heute schon normal für so ein Gehäuse. Der Clou an dieser Stelle ist aber die aufklappbare Frontabdeckung. Schließt man an der rechten Seite das Schloß auf kann man die gesamte Abdeckung der Front nach links aufklappen. Schaut man sich hier um sieht (fast) alles super aus. Die Metallabdeckungen der 5.25"-Einschübe können abgeschraubt werden, die der 3.5"-Pendants nicht. Sie müssen herausgebrochen werden (warum nicht auch schraubbar?)

Festplatten sind ebenso einfach zu montieren: Man löst die Befestigung des Festplatten-Käfigs und zieht diesen aus seiner Halterung heraus. Aber vorsicht die Unterseite des Griffs ist schlecht gefalzt und man kann sich hier schon einmal schneiden.
Danach ist es ein einfaches, die Festplatten in den Käfig einzuschieben und zu befestigen Allerdings braucht man hierzu doch einen Schraubendreher und entsprechend vier Schrauben. Thermaltake hat hier schon Gummilagerungen zur Geräuschdämpfung integriert. Im ersten Moment bekommt man den Eindruck, dass die Festplatten noch auf den Schienen aufliegen und trotzdem Kontakt zum Gehäuse haben. Das ist aber falsch! Schaut man nämlich genau hin wird man den kleinen Luftspalt zwischen Schiene und Festplatte erkennen.

Einbau von Netzteil, oder Mainboard sind, wie üblich kein Problem. Einfach anschrauben und fertig. Ein an die  Oberseite des Gehäuses angeklebtes Schaustoffteil dämpft auch hier die Schwingung des Netzteils. Beim Mainboard gibt es, wie erwartet keine Probleme. Das Gehäuse "schluckt" alle gängigen Formate (ATX und microATX). Und: ein Arretierungsbolzen sorgt dafür, dass das Board bequem angebracht werden kann, ohne sich die Arme zu verrenken.

Der Einbau einer kleinen Grafikkarte bis zu einer Länge von 22/24cm sollte kein Problem darstellen, wie man auf dem Fotos bei einer verbauten GeForce 7900GT sehen kann. Dann ist es auch noch möglich mehrere Festplatten im Käfig zu behalten. Jedoch bei den heute üblichen 27/28cm langen GeForce 8800GT/GTX gestaltet sich das Verteilen der Komponenten schon etwas kniffliger. Die Festplatte(n) kann/können nicht auf gleicher Höhe wie die Grafikkarte eingebaut werden.

Bei einem SLI-Verbund von zwei Grafikkarten kann man nur noch eine Festplatte in den obersten Schacht des Käfigs einbauen, oder die Festplatte in die oberen 3.5" Einschübe verbauen, doch dazu später.
Aber das Gehäuse soll laut Thermaltake ja auch für noch größere Grafikkarten (12.2") ausgelegt sein. Dazu muß allerdings der Festplattenkäfig ausgebaut werden. Ist das der Fall werden die Probleme aber nicht durch das Verlegen der Platten nach oben gelöst. Hier oben in den 3.5-Einschüben für Diskettenlaufwerk oder Cardreader sind die Bohrungen nicht für Festplatten geeignet, somit kann die Festplatte nicht angeschraubt werden. Auch die Befestigung, die für Diskettenlaufwerke tadellos funktioniert kann daher hier nicht eingesetzt werden. Waren die Festplatten im unteren Käfig noch über Gummis vom Gehäuse entkoppelt ist das hier wieder nicht der Fall. Einzige Möglichkeit: Eine 5.25"-Halterung für 3.5" Festplatten mit Entkopplung... Und zusätzlich sind Festplatten auch nicht mehr im Luftstrom des vorderen Lüfters.

Also hier gibt für Thermaltake einiges zu tun. Außerdem, wenn man das Gehäuse als "for future use" anpreist, dann sollte man unserer Meinung nach die entsprechenden Bauteile auch mit zum Gehäuse hinzugeben, und nicht als "optional" nachkaufen lassen. 

Die Anschlußkabel für Reset-, Powertaster, Lautsprecher sind alle sehr lang und sollten jedem Mainboard genüge tun. 



 
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