| Xigmatek Midgard Battle Edition |
| Geschrieben von TheListener | |||||||
| Freitag, 10. Juli 2009 | |||||||
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Hardwareeinbau, Betrieb: Der Einbau der verschiedenen Computerkomponenten gestaltet sich recht einfach. Für den Einbau des Mainbords müssen die entsprechenden Schrauben in die Mainboard-Halterung des Gehäuses geschraubt werden. Selbstverständlich sind die Gewindelöcher entsprechend den Mainboardbauformen beschriftet. Sobald diese eingeschraubt sind, kann das Mainboard ohne große Probleme eingesetzt werden. Schön wäre vielleicht noch eine vorinstallierte Halterung, in Form einer "Arretierungsnase" auf der dann das Mainboard ruht.
Die Steckkarten werden einfach auf das Mainboard gesteckt, und mittels, der ohne Werkzeug zu bedienenden, Arretierungen festgeklemmt. Man braucht die Steckkarten nicht mehr festzuschrauben. Die eingebauten Zusatzkarten können zwar immer noch minimal wackeln, aber schlimm ist das nicht, denn um die Karten in Mitleidenschaft zu ziehen wird viel mehr Kraft benötigt. Und das lässt die Arretierung nicht zu.
Laufwerke werden einfach in die Einschübe gesteckt und dann dort mit einem einfachen Mechanismus befestigt. Zur Befestigung drückt man den orangenen Schieber in den Mechanismus ein und schiebt ihn dann nach rechts. Ein bischen Fingerspitzengefühl erfordert das Befestigen schon, denn der Mechanismus schiebt eine Metallnase anstatt einer Schraube in die Laufwerke hinein. Da die Teile der Befestigung nicht durchsichtig sind kann man die Position der Schraublöcher manchmal etwas schwer treffen. Ein wenig das Laufwerk hin und her schieben/ziehen und schon schnappt die Arretierung ein. Hier ist aber auch eine Überraschung! Der Befestigungsmechanismus existiert auf jeder Seite des Laufwerks, ähnlich den Schrauben. Oder befestigt etwa jemand die Schrauben an Laufwerken nur einseitig? Festplatten werden im unteren Teil des Midgard in einem um 90° gedrehten Käfig untergebracht. Zum Einbau werden sie auch einen Schlitten mit Gummibefestigungen befestigt. Dadurch werden die Vibrationen der Festplatte sowie die Kopfpositionierungsgeräusche gedämpft. Schalldämmung ist heute angesagt. Hier im unteren Teil wird auch das Netzteil angebracht. Und auch hier wurden von Xigmatek ein paar Gimmicks eingebaut. Zum einen existiert eine Schaumstoffdichtung, mit der das Netzteil an die Gehäuserückwand geschraubt wird. Das dient selbstverständlich ebenfalls der Geräuschdämmung, denn auch hier kommt ein Lüfter zum Einsatz der vibrieren kann. Zweite Sache die uns gefällt ist die Tatsache, dass unter dem Netzteil ein Gitter in das Gehäuse gestanzt wurde. Somit zieht das Netzteil immer kalte Luft, und benutz nicht die schon erwärmte Luft aus dem Gehäuseinnenraum. Sind alle Komponenten in das Gehäuse eingabaut geht es an das Verkabeln. Alle Gehäusekabel sind ausreichend lang und reichen in jedem Fall an die Laufwerke, oder ans Mainboard heran. Zusätzlich kann auch noch die Lüftersteuerung installiert werden.
Schaltet man den Midgard ein, fallen einem sofort die orange beleuchteten Lüfter ins Auge, da sie ein ganz netter Blickfang sind.
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