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hec COMPUCASE - 6XM1
Geschrieben von TheListener   
Donnerstag, 8. Mai 2008
Beitragsinhalt
hec COMPUCASE - 6XM1
Ausstattung, Daten Features
Hardwareeinbau, Betrieb
Lüfter, Lautstärke, Kühlung
Fazit

Hardwareeinbau, Betrieb:

Wir testen das Gehäuse, so, wie es sicherlich die meisten von uns tun würden. Nämlich durch den Umbau eines bestehenden Systems in den 6XM1 hinein. Hatte der Einbau aller Komponenten in den alten MIDI Tower schon einige Mühen gekostet, so sind wir jetzt richtig gespannt, ob denn das alles wieder sauber in den neuen Kandidaten eingebaut werden kann...

Als erstes setzen wir die Blende für das Mainboard ein. Hier gibt es keine Probleme, die Blende paßt einwandfrei in die Öffnung an der Rückseite und schnappt mit ein wenig mehr Druck sauber ein. Das ist auch in Ordnung, dann niemand möchte ständig das Gehäuse öffnen und die Blende wieder andrücken, nur weil man beim Stecker einstecken etwas unachtsam war.

Als nächstes setzen wir die Verschraubungen für das Mainboard ein. Im ersten Moment fragt man sich, warum in der Mitte der Fläche schon eine Verschraubung angebracht ist. Und gleich die nächste Frage, warum falsch herum? Denn die Schraubseite zeigt nach oben! Aber das hat alles seinen Sinn, wenn man nämlich das Mainboard einbaut ruht es in der Mitte auf dieser Verschraubung, so dass man genügend Zeit und zwei Hände zum Verschrauben der restlichen Befestigungen hat. Eine super Sache! Das ist zwar nur eine Kleinigkeit, hilft aber ungemein, wie einige sicher schon leidvoll erfahren haben! Das Einstecken der Stecker von der Bedienung ist sehr einfach, dennoch gab es hier einen Kritikpunkt, denn der Speaker-Stecker paßt so grade eben, und das Kabel steht ein wenig unter Spannung.

Der Einbau des Netzteils ist auch nur eine einfache Pflichtübung, denn das Netzteil liegt im oberen Schacht so auf, dass keine Hand zum Festhalten nötig ist. Die vier Schrauben sind dadurch sehr einfach festzuschrauben.

DVD-ROM und -Brenner werden ebenfalls sehr einfach installiert. Mit Daumen und Zeigefinger und leichtem Druck zieht man die gewünschte Blende heraus, ohne Schrauben, ohne Gewalt. Als nächstes muß noch die innere Metallblende entfernt werden. Hierzu löst man von der linken Seite her eine Schraube, die die Blende fest hält. Nun kann man das Laufwerk von vorne einschieben. Mit ein wenig Druck! Dann schnappt die Befestigung an der Seite ein, und das Laufwerk sitzt fest. Kurze Kontrolle von vorne... schließt einwandfrei vorne ab! Busstecker verbinden... auf zum nächsten!

Der Einbau der Festplatten ist auch kein Akt. Mit Daumen und Mittelfinger drückt man den Festplatten-Schlitten ein wenig zusammen und kann ihn dann herausziehen. Seitlich entfernt man die beiden Steckklammern und kann die Festplatte mit sanften Druck gegen die Gummilagerung in den Schlitten einlegen. Platte richtig positionieren und die Klammern wieder einschieben, und zurück in den Schacht. Damit ist die Platte zusätzlich noch in Gummis gelagert. Das bringt merklich weniger Lärm beim Zugriff der Platten.

Die Grafikkarte (hier eine 8800GT) ist, wie Ihr richtig vermutet, ebenso leicht einzubauen, wie alles andere bisher. Die richtige Slotblende hinten entfernen, die Grafikkarte einstecken und (ausnahmsweise) mit einer Schraube befestigen. Kurzer Vergleich mit einer 8800GTX... paßt ebenfalls, wird aber hier nicht verbaut!

Nun noch die Verkabelung der einzelnen Bauteile...
Stromversorgung vom Mainbord, DVD-Laufwerke, Grafikkarte alles kein Problem... bis zu den Festplatten, die sind leider nicht so einfach anzuschließen, da das Kabel durch die Schlittengriffe gelegt werden muß (SATA als auch die Stromversorgung).

Negativ:
Es fallen hier und da in den Ecken noch Grate auf, an denen man sich schneiden könnte, man muß aber schon etwas ungeschickt sein. Das ist aber nur an wenigen Stellen so.
Und warum ist im Bedienfeld, wenn dort schon Firewire vorgesehen ist keine Buchse, sondern nur eine Abdeckung angebracht? Die meisten aktuellen Mainboards haben ja mittlerweile diesen Anschluß!

 



 
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