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ASRock - ALiveNF4G-DVI Mainboard
Geschrieben von BackGrounder   
Donnerstag, 5. Juli 2007
 Gleich für 2 Anwedergruppen haben wir heut ein Mainboard im Test. Zum einen für die, die weder das neuste Game spielen noch übertakten und sich evt. einen HTPC aufbauen wollen. Zum anderen die Gamer, die Übertakter, die gern hier und da noch etwas an der Performance drehen wollen. Genau diesen Gruppen nimmt sich ASRock an und bietet mit dem ALiveNF4G-DVI mit nForce Chipsatz sowie einer GeForce 6100 onBoard ein solides und vor allem preisgünstiges Mainboard an.

 

Daher testen wir heut das ASRock ALiveNF4G-DVI

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Lieferumfang:
  • ALiveNF4G-DVI Mainboard
  • Mainboardblende
  • SATAII/I Kabel
  • Support und Treiber CD
  • Floppy/ATA 133 Kabel
  • SATA Strom Kabel Adapter
  • USB+COM Slot Blende
  • HDMI_SPDIF Kabel
  • Anleitung (7-sprachig)

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Technische Daten:

ASRock stattete das Micro ATX Mainboard mit dem NVIDIA nForce 410 Chipsatz und AMD Sockel AM2 aus. Das ist gerade im Office Bereich aufgrund des niedrig gehaltenen Preises von Vorteil da hier eine onBoard Grafikkarte Platz und Geld spart.
2D Anwendungen unter Windows laufen üblicherweise damit völlig unproblematisch. Wenn wir uns dagegen dann bei 3D Anwendungen befinden, offenbaren sich doch einige Schwächen, vor allem in der Auflösung. Der Grafikkern läuft auf 425 MHz, zwei Pixelpipelines und einen Vertex-Shader, DirectX 9.0 und sogar das Shader Model 3.0 werden unterstützt.
Der Chipsatz 6100 wird zusammen mit der Southbridge nForce 410 komplett passiv gekühlt das macht sich stark auf die Gesamtlautstärke bemerkbar.

  • Chipsatzt: 6100 Chipsatz und nForce 410 Southbridge
  • Ram: DDR2 533/667/800
  • Grafik: onBoard mit VGA und DVI Anschluß
  • PCIe: 1 x PCIe x16
  • PCIe: 1 x PCIe x1
  • PCI: 2 x PCI
  • Netzwerk: Realtek PHY RTL8201CL
  • Audio: 7.1 HD Audio (ALC888 Audio Codec)
  • USB: 8 x USB 2.0 (6 x I/O panel + 2x 2 onBoard)
  • HardDisk: 2 x SATA2, 2x ATA 133


Ein PCIe x16, ein PCIe x1 und 2 PCI Slots stehen zur Verfügung. Zwei IDE, und zwei Serial ATA(SATA1/2) sowie RAID 0,1 stehen für den Anschluss der Laufwerke bereit. Guten 5.1 Sound gibt es über den Realtek ALC653 (AC’97 Interface) Chipsatz.

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Auf dem Back Panel können weiterhin PS/2 Maus und Tastatur, ein parallel, ein serial, vier USB 2.0, ein RJ45 und Audio angeschlossen werden. Dort befindet sich auch der VGA und DVI Ausgang. Zwei weitere USB 2.0 und zwei Fan Anschlüsse sind intern onboard vorhanden. Einen FireWire Anschluss sucht man leider vergebens. Bis zu 8 GB DDR2 können bei Bedarf im Dual Channel Modus eingebaut werden.


Praxistest:

Nachdem wir das Mainboard sauber in unserem Gehäuse verbaut hatten folgte die Treiberinstallation. Dazu ist noch anzumerken das durch den passiven Kühler, sich so gerade eben ein größerer CPU Kühler montieren läßt man sieht deutlich auf dem Bild das der Abstand keine 2mm mehr beträgt. Ansonsten ist das Layout des Mainboards ausgereift und es sollte keine Probleme mit Komponenten geben.

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Die Installation lief mit der beigelegten CD schnell und unproblematisch ab. Alle nötigen und noch fehlenden Treiber wurden in der Routine erkannt und in das System eingebunden.

Testsystem:
  • ASRock ALiveNF4G-DVI Mainboard
  • AMD Athlon64 x2 3800+ CPU
  • takeMS 2GB DDR2 800 RAM Speicher
  • nVidia 7600 GT Grafikkarte (wurde für die 3D Tests ausgebaut)
  • Mushkin 650 Watt Netzteil
  • 2x Samsung SATA2 Festplatten
  • 2x LG DVD IDE Brenner

Testsoftware:
  • Windows XP SP2
  • 3D Mark 06
  • Aquamark
  • CPU-Z
  • SiSoftware Sandra


Kommen wir zum Bios des ALiveNF4G-DVI. Das AMI Bios bietet dem User ausreichende Einstellungsmöglichkeiten, wobei man nicht vergessen darf das dieses Board nicht zu der Rubrik HighEnd und Overclocking gehört. Dennoch hat man bei ASRock an die jenigen gedacht die gern hier und da noch etwas Performance herraus holen wollen. Man kann z.B. die CPU übertakten und auch der RAM Speicher kann entsprechend angepaßt werden.

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Die Hardwareüberwachung ist umfangreich und ausreichend, inklusive Einstellungen für CPU-Kühler und Lüfter. Die enstandenen Temp. waren alle auch nach etlichen Stunden und Belastungstests im Normberreich und das bei passiver Kühllösung auf dem Board!

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Nun wollen wir uns die Ergebnisse anschauen die wir mit der onBoard Grafikkarte bei den Benchmarks erreicht haben.

3D Mark 06: 192 Punkte

SiSoftware Sandra Multimedia: 20270 Punkte

Aquamark: 11226 Punkte


Die onBoard Grafikkarte, zeigte deutliche Schwächen unter neueren 3D Anwendungen. Selbst mit niedrigen Details und Auflösungen, werden Spiele zu wahren Ruckelorgien. Für eine Runde Warcraft 3 reicht die Karte aber dennoch ohne Probleme aus. Wer auf seinem PC oder HTPC spielen möchte, muss also unbedingt eine zusätzlichen PCIe Grafikkarte installieren. Ansonsten zeigte der nForce 410 passable Leistungen.


Fazit:
ASRock liefert mit diesem Micro ATX Mainboard eine sehr gute, ausreichende und vor allem günstige Lösung. Sie bekommen ein passiv gekühltes Mainboard mit Leistungsreserven und sogar einigen Overclocking-Funktionen. Die onBoard Grafikkarte mit ihren beschriebenen Schwächen ist nur bedingt für einige Berreiche einsetzbar das sollte man bedenken, oder gleich eine zusätzliche PCIe Grafikkarte in betracht ziehen. Auf Stabilität und damit Sicherheit muss man aber auch in niedrigeren Preisregionen bei ASRock nicht verzichten.

Das ASRock ALiveNF4G-DVI Mainboard bekommt die uneingeschränkte Kaufempfehlung von uns.
Daher können wir diesmal den Silber-Award in Verbindung mit unserem Silent- und Preistip-Award vergeben!!!





Wir bedanken uns auch bei unserem Sponsor ASRock für die Bereitstellung des Testmusters.

 

 
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