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4GB kit Ballistix Tracer DDR2 PC2-6400
Geschrieben von Crackmaniac   
Mittwoch, 9. Juli 2008
Beitragsinhalt
4GB kit Ballistix Tracer DDR2 PC2-6400
Daten, Lieferung
Verarbeitung
Einbau, der erste Start
Einstellungen, Testwerte, OC
Fazit

Einstellungen:

Dieser Ballistix Tracer läuft von Haus aus mit einem Takt von 800MHz. Um diese auch zu nutzen, sollte man einen Blick ins BIOS werfen. Zwar sind diese Einstellung auch im SPD (Serial Presence Detect) des RAMs hinterlegt, jedoch muss man meist den Teiler des Mainboards anpassen. Dieser Teiler bestimmt das Verhältnis zwischen Speicher und FSB (Front-Side-BUS) des Mainboards. Wenn der Teiler zu niedrig eingestellt ist, könnte es sein, dass der Speicher nur mit 667 MHz angesteuert wird. Wenn er zu hoch eingestellt ist, kommt sowas wie bei mir raus. Man könnte auch den FSB erhöhen und den Teiler niedrig lassen, hierbei ist jedoch Vorsicht geboten, da zu starkes Übertakten des FSB das Mainboard beschädigen kann. Dann ist es nur noch als Moderne Kunst an der Zimmerwand zu gebrauchen. Zwar ist der Hardwaretod durch Overclocking in den letzen Jahren durch die Sicherheitsmechanismen der Hersteller stark zurück gegangen, doch auch hier gilt: "Ausnahmen bestätigen die Regel". Nun verlassen wir das BIOS wieder und starten Windows.

 

Testwerte:

Wie zuvor im eingestellt fahren wir den RAM jetzt mit den Standard-Einstellungen des BIOS und nutzen Everrest um den Durchsatz zu testen. Diese Werte sind jedoch nicht allgemein gültig und hängen keines falls nur vom verwendeten Speicher ab. Hier sind noch viele externe Effekte des gesamten Systems zu beachten.


Verwendetes System:

Windows Vista Ultimate x64
Core2Duo e8400 @ 3GHz
Gigabyte GA-EP35-DS3R @ 400MHz
PNY GeForce 8800GTS 512MB 92G
Ballistix Tracer 4GB Kit @ 800MHz

Mein Computer ist jetzt wieder auf Standardtakt und das BIOS steuert den RAM nun mit 400MHz und 5-5-5-18er Timings an. Dementsprechend niedriger fällt auch das Messergebnis aus.



Nun wollen wir noch sehen wie sich der Speicher mit den vorgegeben Einstellungen des Herstellers schlägt: 400MHz @ 4-4-4-12
Hier können wir eine kleine Steigerung von etwa 150MB/s sehen.

 
 
Overclocking:
 
Beflügelt von dem kleinen "Missgeschick" zu Beginn des Tests wollte ich nun doch mal sehen was noch so geht.

Dass der RAM mit 500MHz klar kommt wusste ich nun schon ob er aber noch mehr verkraftet, sollte sich jetzt herausstellen. Im BIOS sollte man generell darauf achten, dass man die CPU und den FSB ruhig ein bisschen runtertaktet, oder zumindest nicht auch noch mit hochtaktet, denn wir wollen ja sehen bis wohin der RAM stabil läuft und die anderen Komponenten auf jeden Fall ausschließen.

Obwohl es sich um Massenproduktion handelt gibt es selbst innerhalb einer Serie Unterschiede, hier entscheidet einfach das Glück, ob die Riegel, die man erhält sehr taktungsfreundig sind, oder nicht. Es gibt bei einigen Herstellern auch noch die Möglichkeit ausgelesene Speicher-Riegel zu erstehen, die besonders gut geeignet sind. Der Aufpreis hierfür steht jedoch in meinen Augen nicht im Verhältnis zur Mehrleistung.

Langsam tastete ich mich nach folgendem Schema vor:

BIOS Einstellungen erhöhen --> Windows startet noch --> Stresstest --> läuft --> nächste Erhöhung.

So landete ich letztendlich bei 1111MHz also tatsächlichen 555,6 MHz @ 2,2 Volt. Und der RAM lief noch immer stabil. Hier wurde es mir aber im wahrsten Sinne des Wortes zu heiß, denn die Riegel schienen nicht mehr richtig gekühlt zu werden. Gelesen habe ich, dass bei den RAMs noch mehr im Bereich des Möglichen wäre. Dafür schien die Lüftung in meinem Case nicht mehr auszureichen. Es ist jedoch schon verblüffend, dass ich über 300MHz mehr herausbekam, als draufsteht.

Doch sehen Sie selbst:



Wenn dazu noch der Rest des Computers stimmt, kann man einiges an Geschwindigkeit rausholen, denn alleine schneller RAM bringt zwar auch eine Steigerung, wenn es jedoch stimmig ist, merkt man es noch mehr. Wenn man das erste und letzte Bild vergleicht, sieht man das mit weniger RAM-Takt dennoch mehr Durchsatz erreicht wird.



 
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